"Fiona" (2004) zeitgenössische Malerei auf Leinwand von Mark Hellbusch

Mark Hellbusch

H0004

Das Portrait "Fiona" entstand in Berlin 2004 auf einer Leinwand, die auf doppelte (aber versetzte) Keilrahmen bespannt wurde. Die unteren Keilrahmen bilden ein Rechteck  in 130 x 120 cm, die oberen ein Parallelogramm in ungefähr 120 x 110 cm. So entsteht eine subtil verwirrende Oberfläche, passend zum Portrait.

"Fiona" hat für mich keinerlei persönliche Bedeutung, sondern ist - wie bei fast allen Portraits zum Thema "Hunters" - mir zufällig in die Hände gefallen. Ein Werbefoto, eine Infobroschüre eine Reportage, überall werden Portraits gezeigt. Manche lösen in mir Gedanken zum Thema "Wettbewerb" aus, die ich dann kurzerhand verwende.

Das Kunstwerk "Fiona" zeigt ein Mädchen, das vor einer ungeschmückten nackten Wand steht. Im grossen Widerspruch zu ihren puppenhaften schmalen Schultern, der zielstrebige Blick. Die gefälligen Worte ihres Mundes strengen sie an und verzerren dabei ihr Gesicht. Sie sieht blass aus, ihre Nase wird glatt übersehen. Ihre Frisur, die Augen und der Mund hingegen in aller Räumlichkeit. Geradezu beweglich erscheinen Augen und Mund: Fiona könnte das Bild einer sehr jungen, ehrgeizigen Praktikantin zeigen, die außer Karriere im Leben nicht viel will.

Mit dem Portrait "Fiona" werden Besitzer und Betrachter immer wieder angeregt zu diskutieren: auch darin steckt (verspielter) Wettbewerb.

 

"Fiona"
130 x 120 x 5cm
moderne expressive Ölmalerei auf Leinwand

Kollektionen: 3 "Hunters"

Typ: Kunst


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