Experimentelle Kunst – Prozessbasierte abstrakte Malerei

Experimentelle Kunst entsteht dort, wo Malerei zum offenen Prozess wird. Farbe, Material und Bewegung werden zu Ausgangspunkten eines Bildes, dessen endgültige Form sich erst im Verlauf der Arbeit entwickelt. Spuren des Malprozesses bleiben sichtbar und werden selbst zum zentralen Bestandteil des Werkes.

Viele dieser Arbeiten entstehen aus spontanen Bewegungen, aus Farbspritzern, Tropfen und Überlagerungen. Der Zufall spielt dabei ebenso eine Rolle wie bewusste malerische Entscheidungen. Dadurch entstehen Bildräume, die nicht im Voraus geplant sind, sondern sich Schritt für Schritt aus dem Zusammenspiel von Material, Farbe und Bewegung entwickeln.

Besonders in der Serie Splash wird dieser experimentelle Ansatz sichtbar. Farbspuren, Spritzer und dynamische Bewegungen erzeugen lebendige Kompositionen, in denen Energie und Bewegung unmittelbar erfahrbar werden. Auch Arbeiten aus der Serie RE greifen experimentelle Verfahren auf, indem Farbreste, Fragmente und Materialspuren zu neuen Bildstrukturen zusammengefügt werden.

Experimentelle Kunst eröffnet damit eine besondere Form abstrakter Malerei: Bilder entstehen aus dem Prozess selbst und bleiben offen für unterschiedliche Interpretationen.


Malerei als Experiment

In der experimentellen Malerei steht nicht ein festgelegtes Motiv im Mittelpunkt, sondern der malerische Prozess. Farbe wird geworfen, geschichtet, überlagert oder fragmentiert. Dadurch entstehen überraschende Bildstrukturen, die sich aus der Dynamik des Arbeitsprozesses entwickeln.


Serien Splash und RE

Viele der hier gezeigten Werke gehören zu Serien, in denen experimentelle Bildprozesse untersucht werden. Die Serie Splash arbeitet mit spontanen Farbbewegungen und Spritzern, während Arbeiten aus RE aus Farbresten und Fragmenten neue malerische Strukturen entwickeln.


Die folgenden Werke zeigen eine Auswahl experimenteller abstrakter Gemälde aus verschiedenen Serien meiner Arbeit.