Claim 153 ist eine zeitgenössische abstrakte Arbeit, in der ein intensiver blauer Bildraum von farbigen Sprenkeln, Tropfen und gestischen Linien durchzogen wird.
| Attribut |
Angabe |
| Titel |
Claim 153 |
| Serie |
Organic Grounds |
| Jahr |
2026 |
| Maße |
100 × 110 cm |
| Technik |
Acryl und Lack auf Leinwand |
| Stil |
Abstrakte Kunst |
| Künstler |
Mark Hellbusch |
Versand
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1-3 Werktage, kostenfrei
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Blauer Bildraum als offenes Feld von Bewegung und Verdichtung
Claim 153 entfaltet sich als weit gespannter, leuchtend blauer Bildraum, der nicht beruhigt, sondern aktiviert. Die Farbe wirkt nicht als Hintergrund, sondern als tragende Substanz, in die sich gelbe, rote und helle Farbakzente einschreiben. Sprenkel, Tropfen und fließende Linien verdichten sich zu Zonen erhöhter Spannung und lösen sich wieder auf.
Die Oberfläche bleibt bewusst unruhig. Keine Geste steht für sich allein, jede Spur verweist auf Bewegung, Wiederholung und Überlagerung. So entsteht ein Bild, das weniger gelesen als durchschritten wird – offen, rhythmisch und körperlich präsent.
Organische Prozesse zwischen Kontrolle und Zufall
Innerhalb der Serie Organic Grounds steht Claim 153 für ein Spannungsfeld aus gesteuertem Farbauftrag und bewusst zugelassenem Zufall. Die sichtbaren Sprüh-, Tropf- und Fließbewegungen folgen keinem dekorativen Prinzip, sondern bilden einen Prozess ab, in dem sich Ordnung immer wieder neu aus dem Ungeordneten herausbildet.
Der Bildraum bleibt offen, ohne Zentrum oder feste Blickrichtung. Das Werk entfaltet seine Wirkung im Wechsel zwischen Nähe und Distanz – je nach Betrachtung verändern sich Rhythmus, Dichte und Tiefe der Farbstruktur.
Claim 153 – Atelier Hellbusch, 2026
Das Werk wurde 2026 im Atelier Hellbusch geschaffen und steht exemplarisch für die experimentelle und prozessorientierte Arbeitsweise der Serie.
Claim 153 ist eine zeitgenössische abstrakte Arbeit, die Bewegung nicht abbildet, sondern als malerische Erfahrung erfahrbar macht.