Werkdaten
- Titel: Alex
- Jahr: 2025
- Größe: 30 × 24 cm
- Serie: Am Ende Grün
- Technik: Mischtechnik auf Leinwand
- Stil: Abstrakte Malerei / Strukturmalerei
- Farben: grüne Farben auf Leinwand
- Oberfläche: stark reliefartig, geschichtet und geschliffen
- Versand: kostenfrei
- Status: Unikat
Zeitgenössische Malerei mit verdichteter Struktur
„Alex“ (30 × 24 cm, 2025) gehört zur Serie „Am Ende Grün“ und wirkt auf den ersten Blick wie eine in sich geschlossene, fast kompakte Oberfläche. Das Grün ist hier nicht leicht oder flächig, sondern dicht, körperlich und spürbar aufgebaut.
Die Farbe scheint sich über die Leinwand hinwegzuschieben, sich zu stauen und an bestimmten Stellen regelrecht zu verdichten. Dadurch entsteht ein Bild, das weniger von klassischen Kompositionen lebt, sondern von innerer Bewegung und Materialität.
Bewegung unter der Oberfläche
Im Zentrum des Gemäldes bildet sich eine dunklere Zone, die wie ein Knotenpunkt wirkt. Von hier aus scheint sich die Struktur in alle Richtungen auszubreiten. Es ist, als würde etwas unter der Oberfläche arbeiten – nicht sichtbar als klare Form, sondern als Energie, die sich ihren Weg bahnt.
Die dunkleren Partien erscheinen dabei wie Schatten einer Bewegung, die nicht abgeschlossen ist. Sie erinnern an natürliche Prozesse, an Verdichtung, an Druck oder an das langsame Verschieben von Schichten. Nichts ist eindeutig, aber vieles wirkt vertraut.
Grün als Landschaft und Erinnerung
Die Oberfläche trägt Spuren, die an vegetative Strukturen erinnern. Formen tauchen auf und verschwinden wieder, als hätte sich etwas in die Farbe eingeschrieben und wäre anschließend teilweise wieder überdeckt worden.
Das Grün entfaltet sich in vielen Nuancen – von satten, tiefen Bereichen bis hin zu etwas offeneren, weicheren Zonen. Dadurch entsteht eine Art landschaftliche Wirkung, ohne dass sich ein konkreter Ort festlegen lässt. Eher ist es eine Erinnerung an Natur als eine Abbildung von ihr.
Der Titel „Alex“ – ein ruhiger Gegenpol
Der Name „Alex“ steht in einem spannenden Verhältnis zur Dichte des Bildes. Er wirkt vertraut und menschlich, während die Malerei selbst eher roh und elementar erscheint.
Gerade diese Verbindung macht den Zugang leichter: Das Bild bleibt abstrakt, bekommt aber gleichzeitig eine Ebene, die Nähe schafft. Wie in der gesamten Serie entsteht so ein Dialog zwischen etwas Persönlichem und etwas, das größer und kaum greifbar ist.
Licht und Wahrnehmung
„Alex“ verändert sich deutlich mit dem Licht. Streiflicht lässt die Struktur hervortreten, hebt Erhebungen hervor und macht die Tiefe der Oberfläche sichtbar. Ohne diese Beleuchtung wirkt das Bild ruhiger, fast verschlossener.
Seine volle Wirkung entfaltet es deshalb in einem Umfeld, in dem man sich Zeit nimmt – nicht auf Distanz, sondern in der Nähe, im langsamen Betrachten.
Weitere Anregungen finden Sie unter
Am Ende Grün,
kleine Formate und
grüne Gemälde
Über den Künstler Mark Hellbusch
Ich bin seit 1997 freischaffender Maler und habe mich mit einer Vielzahl von Themen in der Malerei beschäftigt. Während ich bis 2007 fast ausschließlich mit der expressiven Malerei beschäftigt war, habe ich heute eher mein Schwerpunkt in der experimentellen Kunst. Mein persönlicher Werdegang, sowie fast alle künstlerischen Themen finden Sie unter "Über uns".
Kontakt & Atelier
0176-21916227
markhellbusch@web.de
Atelier in Wiesbaden – Besichtigung nach Terminvereinbarung möglich.
Direkter Kauf und Versand ebenfalls verfügbar.