| Eigenschaft |
Details |
| Werk |
Baum V |
| Serie |
Schmiertafel |
| Jahr |
2026 |
| Technik |
Öl auf Leinwand |
| Format |
80 × 120 cm |
| Unikat |
Originalgemälde |
| Versand |
Kostenfrei, innerhalb von 3 Werktagen |
| Standort |
Atelier Hellbusch, Wiesbaden |
Wenn ein Baum zum Zeichen wird
In Baum V bleibt nur wenig von der vertrauten Vorstellung eines Baumes erhalten. Die Form ist noch erkennbar, gleichzeitig beginnt sie sich aufzulösen. Aus Stamm und Baumkrone wird eine helle, aufsteigende Gestalt, die weniger an eine Naturdarstellung erinnert als an ein Zeichen im Raum.
Der Baum steht nicht mehr im Mittelpunkt als Motiv. Er wird zum Ausgangspunkt einer Verwandlung. Je stärker die konkrete Form zurücktritt, desto mehr Raum entsteht für eigene Gedanken und Assoziationen.
Licht in der Dunkelheit
Das Bild wird von einem starken Kontrast bestimmt. Dunkle Farbräume umgeben eine leuchtende Form, die sich nach oben verjüngt und den Blick durch das Bild führt. Die Komposition erinnert an einen Lichtkegel, eine Öffnung oder einen Weg, der aus der Dunkelheit herausführt.
Dadurch erhält die Arbeit eine ungewöhnliche Spannung. Das Leuchten wirkt nicht dekorativ, sondern orientierend. Es entsteht der Eindruck, als würde etwas sichtbar werden, das zuvor verborgen war.
Vom Gegenstand zur Bedeutung
Bäume stehen traditionell für Wachstum, Leben und Beständigkeit. In Baum V bleibt diese Bedeutung spürbar, ohne direkt erzählt zu werden. Der Baum verschwindet als Gegenstand und wird gerade dadurch erhoben.
In dem Maß, in dem die konkrete Form zurücktritt, wächst ihre Symbolkraft. Das Bild bewegt sich zwischen Erinnerung, Orientierung und Hoffnung. Es beschreibt keinen bestimmten Ort und keine bestimmte Geschichte. Vielmehr öffnet es einen Raum, in dem Bedeutung entstehen kann.
Ölmalerei zwischen Symbol und Abstraktion
Wie alle Arbeiten der Serie entstand auch Baum V in Öl. Transparente Schichten, leuchtende Farbspuren und dunkle Überlagerungen bleiben sichtbar und machen den Entstehungsprozess nachvollziehbar.
Die Arbeit bewegt sich zwischen gegenständlicher Malerei, abstrakter Bildfindung und experimenteller Kunst. Gerade diese Offenheit macht ihren Reiz aus.
Schmiertafel – Vertraute Zeichen neu betrachtet
Die Serie Schmiertafel beschäftigt sich mit allgemein bekannten Bildzeichen wie Blumen, Smileys, Bäumen oder Figuren. Es sind einfache Formen, die jeder erkennt und deren Bedeutung festzustehen scheint.
In den Bildern bleibt die Form erhalten, während ihre Ausführung zunehmend ins Unsichere gerät. Farbe folgt nicht mehr den erwarteten Wegen, Entscheidungen werden sichtbar, Korrekturen hinterlassen neue Spuren. Aus etwas Vertrautem entsteht ein Zustand zwischen Ordnung und Auflösung.
Die Arbeiten handeln von der Fragilität einfacher Gewissheiten. Sie zeigen, wie selbst stabile Zeichen ihre Selbstverständlichkeit verlieren können und wie aus kleinen Verschiebungen ein neuer, offener Bildraum entsteht.
Originalgemälde von Mark Hellbusch
Baum V ist ein originales Unikat aus meinem Atelier in Wiesbaden bei Frankfurt. Wie alle Arbeiten der Serie entsteht das Gemälde in einem offenen Prozess zwischen Symbol, Farbe und experimenteller Malerei.
Weitere Arbeiten entdecken
Meine Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion, Experiment und Figuration. Die folgenden Bildwelten geben Einblicke in unterschiedliche Werkphasen, Themen und künstlerische Fragestellungen.
Schmiertafel,
große Gemälde und
schwarze Gemälde
Über den Künstler
Ich bin seit 1997 freischaffender Maler und habe mich mit einer Vielzahl von Themen in der Malerei beschäftigt. Während ich bis 2007 überwiegend im Bereich der expressiven Malerei gearbeitet habe, liegt mein Schwerpunkt heute vor allem auf experimenteller Kunst. Mein persönlicher Werdegang sowie viele weitere Werkgruppen finden sich im Bereich „Über den Künstler“.
Kontakt & Atelier
0176-21916227
markhellbusch@web.de
Atelier in Wiesbaden – Besichtigung nach Terminvereinbarung möglich.
Direkter Kauf und Versand ebenfalls verfügbar.